07 November 2012

Pixar Ausstellung in Bonn

Endlich wieder zu Hause. Ich war heute nämlich den ganzen Tag unterwegs und das nicht ohne Grund. Mit "einigen" Leuten von meiner Fachschaft sind wir nach Bonn zur Bundeskunsthalle gefahren, weil dort zur Zeit die Pixar Ausstellung ist. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung, wie es so werden wird und bin eigentlich auch kein Fan von Museen. Doch rückblickend kann ich sagen: der Ausflug hat sich gelohnt. (auch wenn wir wegen der schlechten Zugverbindungen insgesamt 7 Stunden gefahren sind!)

Zuvor wusste ich eigentlich nicht viel über Pixar und habe mich auch nicht wirklich mit dem Unternehmen beschäftigt. Klar kennt man Filme wie Das große Krabbeln, Toy Story, Findet Nemo oder Monster AG, das sagt wohl jedem was. Was ich allerdings nicht wusste ist, wie aufwendig diese Filme doch eigentlich sind. Und das ist echt beeindruckend. 

Wusstest du schon, dass ?

  • die Animationsfilme werden immer noch alle selber gezeichnet, was unheimlich viel Aufwandt ist, da pro Sekunde 18 Bilder verwendet werden (normale Filme gehen ungefähr 90 Minuten!)
  • für jede Figur werden mehrere Skulpturen erstellt, um eine 3D Ansicht von dieser zu bekommen, dort werden auch ihr verschiedenen Mimiken festgehalten, um ihr einen Charakter zu geben und es den Animateuren später leichter zu machen 
  • Die Animateure versuchen vor allem die Umgebung immer realistischer zu machen (bei Findet Nemo sah das Wasser so realistisch aus wie in keinem anderen Zeichentrickfilm zuvor)
  • Auf Grund der vielen Arbeit wird an einem Film meistens 3 bis 4 Jahre gearbeitet 
  • der erste Animationsfilm von Pixar gilt als Meilenstein der Computeranimation allgemein. Es handelt sich dabei um (wer hätte es gedacht?) um eine springende Lampe, welche jetzt immer im Vorspann von den Pixar Filmen zu sehen ist  (video hier)
  • Pixar gibt für gewöhnlich in jedem Film einen Hinweis auf eine ihrer nächsten Produktionen (das kleine Mädchen Boo reicht dem Monster Sully einen Clownfisch, der die Hauptfigur in Findet Nemo wird)
  • die Macher der Filme nehmen vor dem Zeichnen sich immer die Umgebung unter die Lupe, die im Film vorkommen wird (für Ratatouille fuhren sie nach Paris und waren bei einem Starkoch zu Besuch, dieser gab ihnen dann das Rezept für das Gericht, für Findet Nemo waren sie lange Unterwasser und haben Unterwasseraufnahmen gemacht)
Das waren jetzt nur ein paar Fakten, die mir spontan eingefallen sind und die ich ziemlich interessant finde. Ich kann euch nur empfehlen die Ausstellung zu besuchen, wenn ihr in Bonn oder im Umkreis wohnt. Macht dann aber unbedingt die Führung mit, sonst bleiben euch viele Informationen vorenthalten! :-*

Ich werde mir jetzt erst einmal Ratatouille angucken und es diesmal mehr zu schätzen wissen, wie viel Arbeit hinter so einem Film wohl steckt. Dann bis morgen! :-* 

1 Kommentar:

  1. Ich habe schonmal irgendwo eine Reportage über Pixar gesehen und fand das auch sehr beeindruckend. Leider (zumindest in diesem Fall ;)) wohne ich nicht in der Nähe von Bonn - die Ausstellung klingt nämlich sehr interessant ^^

    ♥, Nina

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