13 September 2013

Erster Filmdreh | Erfahrungen und Eindrücke

Oft habe ich den Filmdreh auf meinem Blog erwähnt, aber mich noch nie konkret dazu geäußert. Das wollte ich hiermit mal ändern, weil von einigen von euch sichtlich das Interesse dazu kam, mehr darüber zu Erfahrungen. Was mich natürlich auch sehr freut. Worum geht es überhaupt? Im Rahmen des Studiums müssen wir alle einen kurzen Film abgeben, um so die ersten Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Das ist besonders für die Leute relevant, die später auch in dieser Branche arbeiten wollen. Was mich eigentlich also nicht besonders betrifft. 

Der Dreh

Ich habe mich für das Projekt mit zwei anderen Mädels zusammengefunden, wir haben eine Idee aufgestellt und dann ging es ans Drehen. Und das erwies sich gar nicht so einfach. Wir alle drei waren neu in der Materie, haben noch nie Ton geangelt oder standen nie vor einer professionelen Kamera. Doch es gibt immer ein erstes Mal. Die Aufgaben wurden verteilt und so wurde ich Kamerafrau. Auf dem Bild seht ihr quasi meine Perspektive. Ich muss sagen, dass es mir total Spaß gemacht hat. Für die Nerds unter euch, wir haben mit einer Sony Z5 gearbeitet. Klar, musste man gewisse Dinge wie Weißabgleich und Scharfstellen immer beachten und ab und zu auf die Wasserwaage gucken. Doch allgemein muss ich sagen, dass ich es eigentlich ganz gut hingekriegt habe und durch das ganze Schleppen des Stativs inklusive der Kamera ein bisschen an Muskelmasse zugelegt habe. Zusätzlich musste man seperat den Ton angeln, die Beleuchtung wurde aufgestellt, Reggie geführt und auf die Continuity geachtet. Letzteres hat sich als ziemlich schwierig erwiesen und ein paar Fehler haben sich in den Film eingeschlichen. Verzeihliche Fehler, meiner Meinung nach. Gedreht haben wir insgesamt vier Tage, was schon ziemlich anstrengend war. Doch die Schauspieler haben tapfer mitgemacht und auch wir haben nicht so schnell die Nerven verloren. 

Der Schnitt


Um die Daten danach aufzuarbeiten, muss man in der Postproduktion natürlich alles schneiden und das Video dem Wunsch entsprechend bearbeiten. Daran saß ich ungefähr 2 Wochen lang. Der enorme Aufwand für ein 4 Minuten Video lässt sich vielleicht aber auch damit begründen, dass wir einen Trailer gemacht haben und dieser vom Schnitt her viel komplexer sind. Gearbeitet haben wir mit Final Cut, das ist ein relativ professionelles Schnittprogramm, womit auch so manche Fernsehsender arbeiten. Bei Schnittprogrammen ist es aber zum Glück immer relativ so, dass man schnell raus hat, wie sie funktionieren und wie man sie zu bedienen hat. Im Gegensatz zu Photoshop zum Beispiel. Wenn ich mir mein Ergebnis so anschaue, bin ich aber ehrlich gesagt nicht so zufrieden. Meine Erwartungen an das Video waren sehr hoch und sie wurden meiner Meinung nach nicht erfüllt. Leider. Ein zweiter Tarantino werde ich mit Sicherheit nicht, hehe. Nicht desto trotz werde ich euch mal in den nächsten Tagen das fertige Video zeigen. Ich will es ja nicht umsonst gemacht haben. 

Ich hoffe, dass ich euch nicht allzu sehr gelangweilt habe und es euch einigermaßen interessiert hat? Wenn ihr noch Fragen habt, dann könnt ihr diese gerne stellen! :*  



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Kommentare:

  1. Wow, das klingt wirklich interessant. Eine eigene DVD. Na das kann nicht jder von sich behaupten! :)

    Liebst Irina

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  2. Ein richtig gut geschriebener und vorallem interessanter Post. Mich interessiert und fasziniert Filmdreh und Schnitt sowie total :) Daher finde ich toll dass du uns sozusagen ein Blick "hinter die Kulissen" gezeigt hast. Mich würde mal interessieren wie du das alles dazu kam. Ist das Teil deines Studiums? zur Medienproduktion? Überlege später mal auch sowas in der Richtung zu machen.

    Liebste Grüße, Tonia

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